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Rampensau oder Klimaschwein?

Geschrieben von: Sabine Voß Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 14:25 Uhr

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Vom 15. bis 17. Juli will das Festival MELT! laut eigenen Angaben nicht nur musikalisch steil nach vorne gehen, sondern auch nachhaltig: Das MELT! möchte Deutschlands klimafreundlichstes Festival werden.

Während die Künstler auf der Bühne Energie versprühen, soll hinter den Kulissen Energie gespart werden: Beispielsweise wird mit einer neuen Solaranlage für das Festivalgelände „Ferropolis“ in Gräfenhainichen regenerativer Strom erzeugt. Für Aufmerksamkeit sollen auch die Disco und die Handyladestation sorgen, die beide mit Fahrrädern betrieben werden. Darüber hinaus werden verstärkt regionale Produkte angeboten und eine Müllrückgabestation eingerichtet, die das Trennen erleichtern soll.

Das Konzept, das unter anderem von der Jugendkampagne „Klimaklicker“ unterstützt wird, integriert aber auch die Besucher: Während sie im Vorfeld motiviert wurden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Gruppen anzureisen, umfasst ein „Rock’n’Roll-Guide auf dem Weg zum Klimaheiligen“ lebensnahe Tipps; vom klimafreundlichen Haaretrocknen bis hin zum umweltbewussten Zubereiten der Mahlzeiten. Darüber hinaus werden „StromChecker“ auf dem Festivalgelände unterwegs sein, die den Besuchern mithilfe von iPads zeigen, wie sie ihren Stromverbrauch senken können.

Auch vor den Künstlern selbst machen die Veranstalter nicht halt: „Rampensau oder Klimaschwein?“ – diesen Titel trägt ein Flyer, auf dem Tipps für die Musiker zum Thema klimafreundliche Tour gegeben werden (Transport, Bühnenshow, Catering).

Mal sehen, wie sich das MELT! so schlägt – auf seinem Weg zum „klimafreundlichsten Festival Deutschlands“!?

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