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Uganda kann Lohas

Geschrieben von: Sabine Fauth Donnerstag, den 14. März 2013 um 18:54 Uhr

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Die weltgrößte Tourismusmesse, die ITB in Berlin, ist gerade über die Bühne gegangen. Das Thema Nachhaltigkeit war dabei allerorten anzutreffen. Veranstalter, Vertreter von Destinationen, Hotelanbieter, lokale Agenturen – kaum ein Stand, an dem Nachhaltigkeit nicht auf die ein oder andere Weise thematisiert wurde. Zum Glück wird Tourismus schon lange mit Nachhaltigkeitsansprüchen in Verbindung gebracht – Stichwort „Sanfter Tourismus", der als Schlagwort bereits Ende der 1970er Jahre auftauchte und dann vom Journalisten und Zukunftsforscher Robert Jungk näher beschrieben wurde. Heute gibt es international anerkannte Organisationen wie TourCert, GlobeGreen oder das Global Sustainable Tourism Council, die touristische Angebote nach eigens entwickelten Kriterien auf Nachhaltigkeit prüfen und zertifizieren.

Über internationale Wettbewerbe vergibt auch der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung Auszeichnungen an touristische Projekte. Er legt den Fokus auf die Sozialverantwortlichkeit im Tourismus und zeichnet Projekte und Maßnahmen aus, bei deren Planung und Realisierung die Einbeziehung unterschiedlicher Interessen und Bedürfnisse der ortsansässigen Bevölkerung auf breiter Basis sichergestellt ist. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt diesen TO DO!-Wettbewerb. Auf der ITB wurde die Auszeichnung dieses Jahr an zwei Projekte vergeben. Ein Preisträger ist die Netzwerk-Initiative „Pearls of Uganda", die gemeinsam mit Dorfgemeinschaften entstanden ist und den Besuchern des Landes vor allem Einblicke in den Dorfalltag und die tägliche Arbeit in der Landwirtschaft gibt. Zweiter Preisträger ist das Unternehmen "The Blue Yonder" – River Nila. Es bietet eine individuelle Betreu­ung von Reisenden in Indien an. Mit den Einnahmen wird die ökologische, soziale und ökonomische Situation der Bevölkerung am Nila-Fluss im Bundesstaat Kerala verbessert und gleichzeitig der Erhalt ihrer Kultur unterstützt.

Aber auch hier zu Lande tut sich was, und das nicht erst seit gestern: Baden-Württemberg zum Beispiel hat Ende vergangenen Jahres einen Nachhaltigkeitscheck eingeführt, der es Destinationen im Ländle ermöglicht, über ein Zertifikat ihre Nachhaltigkeit zu belegen und dies im Marketing zu nutzen. Bio- und LOHAS-Hotels, Mitmach-Projekte im Naturschutz, Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene – Deutschland bietet bewusst Reisenden zahlreiche Möglichkeiten, sozial- und umweltverträglich unterwegs zu sein. In diesem Sinne: Erfolgreiche Osterferienplanung!

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