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Weltdekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung endet

Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 09:05 Uhr

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„Wir haben viel erreicht, es bleibt aber noch viel zu tun." Mit diesen Worten eröffnet Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Nationale Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" am 29. und 30. September im World Conference Center in Bonn. Oft und gerne wird dieser Satz von Politikern im Zusammenhang mit nachhaltiger ökologischer Entwicklung verwendet. Denn es ist ein guter Satz für die Öffentlichkeit. Er profiliert zum einen die eigene Arbeit der vergangenen Jahrzehnte und gibt gleichzeitig vor, dass man in naher Zukunft trotz bisheriger Erfolge nicht untätig sein wird. Er schützt vor Nachfragen.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hatte die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung (Education for Sustainable Development) erklärt. Das übergreifende Ziel lautete dabei in allen Mitgliedsstaaten die Integration von Werten und Prinzipien nachhaltiger Entwicklung in alle Bildungsbereiche weltweit voranzutreiben. Am 30. September endete die Dekade nun. „Nachhaltig" ist in der beschlossenen Agenda 21 als eine Politik definiert, die Umwelt- und Entwicklungsinteressen zusammenführt und einen Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielsetzungen gewährleisten kann. Als Kernproblem benannte die Volksversammlung die Gefährdung unserer Lebensgrundlage.

Die Umsetzung sieht in der Realität meist wie folgt aus: Schulprojekte rund um Dosenpfand, Fördergelder für biologisches Mensaessen, und den Klimawandel im Erdkunde-Lehrplan. Obwohl diese Leistungen nicht zu untermauern sind, sollten Politiker womöglich trotzdem über neue Konzepte nachdenken, um Umweltbewusstsein und ein Grundverständnis für Nachhaltigkeit zu sorgen.
Dennis Meadows, Mitglied des Club of Rome und Mitverfasser der Umweltbibel „Grenzen des Wachstums", erklärte 2012, dass der Kollaps noch in diesem Jahrhundert kommen kann bzw. sogar kommen muss. Politiker stehen also weiterhin unter Druck. Nicht nur deutsche Politiker sind gefragt. Lokale Gruppen können lokale Probleme selbständig angehen. Sie können die Luft in Frankfurt sauberer machen, ohne darauf warten zu müssen, dass in Peking das Gleiche geschieht. Globale Probleme aber können nur durch globale Kooperation gelöst werden.

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Kommentare  

 
0 # Die Denkfabrik für NachhaltigkeitAnemonalove 2017-07-06 20:03
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