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Hoch im Kurs: soziales Engagement von Unternehmen und Mitarbeitern

Geschrieben von: Sabine Fauth Dienstag, den 02. August 2016 um 09:49 Uhr

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Eine wachsende Zahl von Großunternehmen in Deutschland unterstützt das soziale Engagement der eigenen Mitarbeiter. Immer mehr Menschen möchten etwas bewegen und etwas Sinnvolles schaffen – weit ab vom Büroalltag.

Für eine steigende Anzahl von Menschen ist das soziale Engagement eines Unternehmens ein entscheidender Faktor für eine Bewerbung um einen Arbeitsplatz: Mitarbeiter legen zunehmend Wert auf die gesellschaftliche Verantwortung ihrer Arbeitgeber. Folglich spielt das gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Mitarbeiter wollen aber auch selbst etwas bewegen: Materielle Anreize scheinen nicht mehr auszureichen, um Arbeitnehmer an sich zu binden oder um Top-Personal zu gewinnen. Das gesellschaftliche Engagement ist auch ein entscheidender Baustein der LOHAS-Ethik.

Gesellschaftliches Engagement können Unternehmen auf zwei Ebenen fördern: Einmal, indem sich das Unternehmen als Ganzes gesellschaftlich engagiert und eigene Projekte entwickelt, die die Mitarbeiter betreuen – sogenanntes Corporate Volunteering. Unter dem aus den USA stammenden Begriff versteht man den freiwilligen und vom Arbeitgeber geförderten Einsatz von Mitarbeitern in gemeinnützigen Projekten. Dazu zählt – auf einer zweiten Ebene – die Option des Unternehmens, das gesellschaftliche Engagement seiner Mitarbeiter speziell zu fördern und zu erleichtern. Entsprechende Programme werden von dem Unternehmen angeboten und Mitarbeiter für die sozialen Aktivitäten freigestellt. Während dieser Aktivitäten bekommen Mitarbeiter das volle Gehalt ausgezahlt. Die Mitarbeiter fungieren dabei oftmals auch als Botschafter des Unternehmens und können verlorenes Vertrauen der Öffentlichkeit - zum Beispiel durch eine Krise - wiederherstellen und das Image eines Unternehmens verbessern.


Allerdings ist das nicht der Leitgedanke von Corporate Volunteering. Neben dem offensichtlich gesellschaftlichen Nutzen zielt Corporate Volunteering darauf ab, bei den Mitarbeitern soziale Kompetenzen aufzubauen und ihre Bindung ans Unternehmen zu fördern und zu stärken. Gemeinsames Arbeiten der Mitarbeiter für einen guten Zweck fördert den Teamgeist, motiviert und trainiert die sozialen Fähigkeiten.


Tatsächlich unterstützen immer mehr Unternehmen in Deutschland das soziale Engagement der eigenen Mitarbeiter. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen wie Allianz, Microsoft, Deutsche Bank, RWE und Adidas. Nach Zahlen des Bundes war bereits 2013 bei 75 Prozent der deutschen Großunternehmen Corporate Volunteering Teil der Unternehmensstrategie.


Und wie sieht das in der Praxis aus? Eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung belegt, dass die Hälfte der befragten Unternehmen während der aktuellen Flüchtlingskrise Sachspenden für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat. Die Telekom richtete beispielsweise kostenloses WLAN in Flüchtlingseinrichtungen ein. Jeweils rund ein Fünftel der Unternehmen organisierte "Veranstaltungen zwecks Begegnung" (Sport, Austausch) und "Veranstaltungen zwecks Information und Bildung". Die Ergebnisse der Studie zeigen ebenfalls, dass ein Drittel der Unternehmen die Flüchtlingshilfe unterstützte, in dem sie Mitarbeiter für ehrenamtliches Engagement freistellten.


Es wird deutlich: Corporate Volunteering ist nicht „nur PR", sondern gibt Unternehmen und Mitarbeitern „a sense of purpose". Es geht nicht nur darum, das Image des Unternehmens und somit die Außenwirkung zu verbessern. Ziel ist, den Mitarbeitern dabei zu helfen zu wachsen und das Gemeinwesen im Unternehmen zu fördern.

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Kommentare  

 
0 # palau informationPhilipquato 2017-04-14 22:32
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