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Nachhaltig konferieren

Geschrieben von: Sabine Fauth Donnerstag, den 12. April 2012 um 14:55 Uhr

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft so gut wie alle Lebensbereiche, privat wie beruflich. So beschäftigen sich auch immer mehr Organisatoren von Kongressen und Konferenzen mit Nachhaltigkeit – und dabei geht es nicht nur um den Notizblock aus recyceltem Papier oder den Naturholzbleistift. Vielmehr haben zahlreiche Unternehmen bereits umfassende Richtlinien erstellt, die ein potentieller Anbieter einer Location oder Organisator eines Events zu erfüllen hat. Finden wir gut! Was wir auch gut finden: Ideen und Unterstützung verspricht u. a. das US-amerikanische Green Meeting Industry Council. Das Netzwerk für Event- und Kongressorganisatoren agiert in mehr als 20 Ländern. Das Ziel: Aufklärung, Festlegung von Standards und Richtlinien sowie wegweisende Forschung.

Vom 22. bis 25. April gibt’s eine Konferenz zum Thema: Sustainable Meetings Conference. Leider ein bisschen weit weg, nämlich in Quebec, aber ein guter Anstoß, sich selbst mal mit Nachhaltig im Veranstaltungssektor auseinanderzusetzen. Was uns interessieren würde: Achtet ihr bei der Buchung von Locations oder Agenturen auf die Nachhaltigkeit des Angebots? Berichtet doch mal!

Infos über das Green Meeting Industry Council: http://www.gmicglobal.org/

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Vernetzt euch!

Geschrieben von: Sabine Fauth Dienstag, den 27. März 2012 um 15:22 Uhr

Nachhaltige Stadtentwicklung, Förderung nachhaltiger Mobilität, Energiewende vor Ort: Am besten „beackert“ man solche Themen innerhalb von Netzwerken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Rat für nachhaltige Entwicklung haben einen Wettbewerb ausgeschrieben, der diese Netzwerke fördern soll – und zwar speziell in der Bildung. Denn Bildung betrachten die beiden Institutionen als Basis für nachhaltige Entwicklung. Offiziell nennt sich das Ganze dann „Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit“

Für die Teilnahme müssen sich mindestens vier Partner zu einem lokalen Netzwerk zusammenschließen. Neben klassischen Bildungseinrichtungen können sich auch Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure wie etwa Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Stadtteilgruppen, Kirchen oder Kulturinitiativen beteiligen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen nachhaltige und innovative Technologien. Die Bewerbungsfrist für die Einreichung der Projektskizzen läuft bis zum 31. Mai 2012. Bis zu 30 Preisträger werden mit jeweils bis zu 35.000 Euro ausgezeichnet.

"Wir alle müssen lernen abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen und Menschen in anderen Ländern auswirkt. Der Wettbewerb unterstützt innovative Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung - formeller und informeller Art," meint Walter Hirche, Mitglied im Nachhaltigkeitsrat und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission.

Klingt gut, oder? Kennt ihr jemanden, der mitmacht? Dann stellt das Projekt hier vor, wir sind gespannt!

Weitere Infos gibt’s unter www.bmbf.de

 

 

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Licht aus!

Geschrieben von: Sabine Voß Dienstag, den 20. März 2012 um 14:23 Uhr

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Am 31. März gehen die Lichter aus. Das hat jetzt nichts mit dem Maya-Kalender oder einer neuen Weltuntergangstheorie zu tun, sondern ist eine feine Sache: Die Umweltschutzorganisation WWF ruft schon zum sechsten Mal zur weltweiten „Earth Hour“ auf. An diesem Samstag sollen von 20.30 bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter ausgeschaltet werden, um öffentlich ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

In Deutschland haben schon jetzt mehr als 80 Städte ihre Teilnahme angekündigt, was laut WWF bisher ein Rekord ist. Aber nicht nur Städte und Gemeinden sind zum Mitmachen aufgerufen, sondern einfach jeder, der sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen möchte, kann sich beteiligen und dies auch öffentlich zeigen: Auf www.earthhour.wwf.de kann man nicht nur auf einer interaktiven Deutschlandkarte sehen, wer alles mitmacht, sondern sich auch selbst eintragen und dieses Engagement über soziale Netzwerke verbreiten.

In Frankfurt gehen die Lichter beispielsweise am Römer, Dom, Eschenheimer Turm, an der Paulskirche, der Alten Oper und der Mainbrücke aus. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bleiben das Kurhaus und das Bowling Green dunkel.

Die „Earth Hour“ läuft bei uns unter dem Motto „Deine Stunde für unseren Planeten“ und fand 2007 zum ersten Mal statt. Sie soll zu Umwelt- und Klimaschutz aufrufen. 2011 haben mehr als 5.200 Städte in 135 Ländern an der Aktion teilgenommen, dadurch wurden laut WWF rund 1,8 Milliarden Menschen erreicht.

Wir machen auch das Licht aus – und hoffen, ihr zieht mit!

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Rollstuhlgerecht – so geht’s!

Geschrieben von: Sabine Voß Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 10:55 Uhr

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Da Nachhaltigkeit auch soziale und kulturelle Dimensionen hat, wollen wir den Fokus diesmal auf ein spezielles Thema legen: Barrierefreiheit. Wer mit Rollstuhl oder Gehhilfe unterwegs ist, trifft oft spontan auf Hindernisse, die er alleine nicht bewältigen kann. Um böse Überraschungen zu vermeiden, können sich eingeschränkte Menschen vorab auf Wheelmap.org über ihre Zielorte erkundigen: Das ist eine Online-Karte, auf der jeder mit Internetzugang mittels eines Ampelsystems die Rollstuhlgerechtigkeit von Orten weltweit bewerten kann. Grün markierte Orte sind ohne Einschränkung für Rollstuhlfahrer zu erreichen und orange markierte Orte sind nur eingeschränkt zu nutzen (haben beispielsweise keine Toilette für Rollstuhlfahrer). Die rote Markierung kennzeichnet hingegen Orte, die für Rollstuhlfahrer gar nicht erreichbar sind.

Diese Übersicht soll Menschen mit Mobilitätseinschränkungen helfen, sich vorher auf Hindernisse einstellen zu können. Gleichzeitig soll aber auch auf das Problem aufmerksam gemacht werden, dass selbst öffentliche Orte nicht immer für jeden erreichbar sind – beispielsweise werden Café-Besitzer durch eine schlechte Bewertung auf Wheelmap.org dazu angeregt, über eine Verbesserung ihrer Bedingungen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nachzudenken.

Seit fast einem Jahr ist die Plattform nun online. Laut Betreiber werden täglich mehrere 100 Orte neu bewertet, und tatsächlich: In Berlin sieht die Karte schon sehr bunt aus. Kein Wunder, schließlich ist Berlin die Geburtsstadt von Wheelmap. Der Berliner Verein „Sozialhelden“ hatte die Idee zur Online-Karte. In anderen deutschen Städten wie Wiesbaden und Frankfurt klaffen jedoch noch viele graue Lücken. Deshalb der Aufruf an alle Ausgänger: Achtet doch einfach mal auf Eure Umgebung, wenn Ihr unterwegs seid, und bewertet die Orte, die Ihr besucht habt, auf wheelmap.org. Das kostet nicht viel Zeit, tut aber dafür sehr viel Gutes!

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