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Shoppen für Weltverbesserer

Geschrieben von: Steffen Ball Donnerstag, den 24. März 2011 um 09:19 Uhr

Verantwortungsvoller Konsum – darum dreht sich alles bei uns. Dass dieser nicht nur in fast allen Lebensbereichen nötig, sondern auch möglich ist, will der dritte Heldenmarkt am Postbahnhof in Berlin beweisen. Am 26. und 27. März werden rund 100 Aussteller Produkte aus ausgefallenen Materialien präsentieren. Dabei haben nicht nur die Trends Bio-Lebensmittel und Grüne Mode ihren Platz auf der Messe, sondern auch Fairtrade-Produkte, nachhaltige Geldanlagen, alternative Mobilität und Reisen. Wer nach Anregungen und Lösungen für einen nachhaltigen Lebensstil sucht, soll also laut Veranstalter auf dem dritten Heldenmarkt fündig werden. Zusätzlich informieren Vorträge über die Aspekte nachhaltiger Lebensweise.

Nicht jeder darf beim Heldenmarkt seine Produkte anbieten: Alle angebotenen Lebensmittel müssen Bioprodukte sein, und Naturtextilien müssen Bio-Qualität aufweisen. Darüber hinaus werden Fairtrade-Zertifikate bei der Zulassung geprüft.

Passend zum Konzept ist das Messe-Catering „bio“ und der Heldenmarkt an sich durch myclimateklimaneutral. Außerdem gibt es online eine kleine Einkaufsliste für nachhaltigen Konsum.

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Umweltschutz fliegt mit!

Geschrieben von: Steffen Ball Dienstag, den 15. März 2011 um 16:18 Uhr

Wer fliegt, kann die CO2-Emissionen seines Fluges über verschiedene Anbieter kompensieren – gegen Mehrkosten, versteht sich. Diese Möglichkeit ist nicht neu, und mit Sicherheit besser, als gar nichts für die Umweltfreundlichkeit von Flügen zu tun. Allerdings liegt damit wie bei vielen anderen „grünen“ Angeboten die Verantwortung allein beim Verbraucher.

Wem das Kompensieren allein nicht reicht, dem nützt der kürzlich herausgegebene Airline Indexvon atmosfair. Darin wurden die Fluggesellschaften in einem Ranking von 0 bis 100 nach ihrer CO2-Effizienz bewertet. Anhand dieses Rankings kann der Verbraucher die Klimabilanz der Airlines als Kriterium für die Flugbuchung miteinbeziehen – und den Fluggesellschaften wenn nötig die Verantwortung für die Umwelt zurückspielen. Denn eines zeigt der Index leider ganz deutlich: Bisher erreicht keine Airline die höchste oder zweithöchste Effizienzklasse.

Wie eine Studie des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) zeigt, sind aber auch nicht alle Kompensationsanbieter uneingeschränkt empfehlenswert. Zum Schluss deshalb noch eine Empfehlung für alle, die die CO2-Emissionen ihres Fluges kompensieren möchten: www.atmosfair.de, www.goclimate.de und www.myclimate.org.

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Licht aus – Klimaschutz an!

Geschrieben von: Steffen Ball Donnerstag, den 03. März 2011 um 17:28 Uhr

Am Samstag, 26. März 2011, gehen in mehr als 100 Ländern für 60 Minuten die Lichter aus. Grund für die Dunkelheit ist die weltweite Earth Hour, die in diesem Jahr schon zum fünften Mal stattfindet. Privatpersonen, Städte, Institutionen und Unternehmen sind eingeladen, an dieser weltweit größten Demonstration für den Klimaschutz teilzunehmen.

Wo es in Deutschland an diesem Abend um 20:30 Uhr dunkel wird, verrät eine Karte des WWF. Auch die Stadt Frankfurt am Main ist dabei: Mehr als 50 Frankfurter Unternehmen haben bereits zugesagt – unter anderem Banken, Versicherungen und Hotels. Darüber hinaus wird die Beleuchtung von städtischen Gebäuden und Wahrzeichen zur Earth Hour abgeschaltet, beispielsweise die des Römers, der Alten Oper, der Untermainbrücke und des Doms.

Also: Licht aus!

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Dunkle Wolken über den Greentowers?

Geschrieben von: Steffen Ball Dienstag, den 01. März 2011 um 19:06 Uhr

Rund 200 Millionen Euro – so viel Geld hat die Deutsche Bank in die Sanierung ihrer Zentrale in Frankfurt am Main gesteckt. Rund drei Jahre hat es gedauert, die Fassade komplett auszutauschen und die Innenräume neu zu gestalten. Neu heißt in diesem Fall aber nicht nur neu, sondern auch umweltfreundlich. So umweltfreundlich sogar, dass die beiden Zwillingstürme an der Frankfurter Taunusanlage jetzt werbewirksam umbenannt wurden in „Greentowers“. Die alte neue Zentrale der Deutschen Bank soll eines der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt sein: Laut Angaben des Unternehmens wurde der Energieverbrauch durch den Umbau um 50 Prozent gesenkt, der Wasserverbrauch um 70 Prozent. Darüber hinaus sei der CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduziert worden.

Überschattet wird die Einweihung der beiden Türme allerdings von einem Korruptionsverdacht, der die Hamburger Firma Imtech betrifft. Das Unternehmen war Generalauftragnehmer für die Ausrüstung der Greentowers mit Leitungen und Rohren. Laut einem Bericht des Handelsblattes ermittelt Imtech wegen des Verdachts, der sich gegen mehrere leitende Angestellte des Konzerns richtet. Dazu wollte sich die Deutsche Bank allerdings bisher nicht äußern, schließlich sollte die Eröffnung der Greentowers gefeiert werden…

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