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Nachhaltig aus der Krise - Rat legt Studie zu Finanz- und Steuerreform vor

Geschrieben von: Steffen Ball Montag, den 04. Januar 2010 um 10:40 Uhr

Der Nachhaltigkeitsrat hat als einen Beitrag zur aktuellen Haushalts- und Steuerdiskussion das Gutachten „Nachhaltig aus der Krise“ (PDF, 1267 KB) vorgelegt. Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des umwelt- und politikwissenschaftlichen Thinktanks Ecologic Institute haben es in seinem Auftrag erarbeitet. Nach Ansicht der Wissenschaftler muss eine künftige Finanz- und Steuerreform auf Nachhaltigkeitskriterien basieren, weil herkömmliche Wachstumsstrategien nicht mehr ausreichen. Der Nachhaltigkeitsrat gibt mit dem Gutachten Denkanstöße für eine weitsichtige und umfassende Lösung des Problems Staatsverschuldung.

 

Das Beratungsgremium der Bundesregierung sieht akuten Bedarf an neuen zukunftsfähigen Konzepten zum Abbau der hohen Staatsverschuldung. Der Rat empfiehlt der künftigen Bundesregierung, die Krise als Chance zu begreifen, fiskalische Instrumente mit Nachhaltigkeitsanforderungen zu verbinden. Er drängt sie, parallel zur Haushaltskonsolidierung den Umbau zu einer kohlenstoffarmen, ressourcenschonenden Wirtschaft einzuleiten. Beides muss sozial ausgleichend geschehen, indem menschliche Arbeit steuerlich ent- und Ressourcenverbrauch belastet wird.

 

Der Rat hat das Gutachten „Nachhaltig aus der Krise – Analyse möglicher Beiträge einer ökologischen Finanzreform“ frühzeitig in Auftrag geben, als sich abzeichnete, dass die Maßnahmen der Bundesregierung zur Milderung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu einer enormen Staatsverschuldung führen würden. Mit dem Gutachten und mit einer begleitenden Stellungnahme (PDF, 52 KB) liefert der Nachhaltigkeitsrat Ideen und Anregungen für die laufenden Koalitionsverhandlungen. Beide Schriftstücke gingen Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung sowie Finanzexperten der Parteien CDU/CSU und FDP zu.

 

 

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Studie widerlegt Führungsrolle der EU im Klimaschutz

Montag, den 04. Januar 2010 um 10:31 Uhr

Das Ecofys-Institut analysiert die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen und gegenwärtigen Reduktionszusagen der EU im internationalen Vergleich. Die Studie wurde von der Fraktion „Die Grünen/EFA“ des Europäischen Parlaments in Auftrag gegeben und bezweifelt die Führungsrolle der EU im Klimaschutz.

 

Laut Ecofys wurden nur etwa die Hälfte der Emissionsminderungen durch eine aktive Klimapolitik der EU erreicht, ein Großteil der Reduktionen sei auf den Zusammenbruch der ehemaligen sowjetischen Industrie und der aktuellen Wirtschaftskrise zurückzuführen. Auch die aktuellen EU-Ziele und die Reduktionsangebote für ein neues Klimaabkommen reichen nicht aus, um das angestrebte 2 °C-Ziel zu erreichen.

 

Für die angestrebte Begrenzung des Temperaturanstieges auf 2 °C wäre, laut IPCC Empfehlung, bis 2020 mindestens eine 30%ige Emissionsminderung der EU notwendig. Wichtig wäre es außerdem, dass diese Reduktionen durch Maßnahmen innerhalb der EU erreicht und möglichst ohne CO2-Ausgleichsmechanismen (z.B. Zukauf von Emissionsrechten) erbracht werden. Von den weiters betrachteten Staaten werden vor allem die USA und Russland kritisiert. Die USA liegen mit ihren derzeitigen Emissionsreduktionsankündigungen weit von der vom IPCC geforderten 12-15%igen Reduktion entfernt. Auch Russland wird für sein Angebot 25% zu reduzieren heftig kritisiert.

 

Russland liegt derzeit schon bei minus 35% und könnte demzufolge sein Emissionsniveau in den kommenden Jahren erhöhen. Ecofys empfiehlt für Russland ein Reduktionsziel von 53-59%. Japan wird von der Studie als einziges Industrieland für seine Bestrebung (bis 2020 eine 25%ige Emissionsreduzierung) gelobt, da es sein Emissionsreduktionsziel an die Empfehlungen des IPCC anlehnt. Dem Bericht zufolge, liegen die Entwicklungsländer näher an dem vom IPCC für sie vorgegebenen Bereich, der zur Erreichung des 2°C-Zieles notwendig ist (minus 15-30%) als die Industriestaaten. Alle Reduktionsziele bzw. -empfehlungen beziehen sich auf das Basisjahr 1990.

 

Studie (en)

Presseaussendung der Grünen/EFA Fraktion (en)

Zusammenfassung der Studie (en)

 

 

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Mehrwertangaben statt Nährwertangaben

Geschrieben von: Anja Kirig Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 12:14 Uhr

Bildschirmfoto_2009-12-23_um_12.15.39Während sich hierzulande noch nicht mal auf jedem Lebensmittelprodukt Nährwertangaben befinden, scheinen us-amerikanische Konsumenten noch einen Schritt weiter gehen zu wollen. Die Mitmach-Plattform Project Label schafft zumindest virtuelle "Social Nutrion Facts" im Stil der klassischen Nährwertangaben-Listen.

Gewertet werden soziale wie ethische Unternehmensstandpunkte, so zum Beispiel Umweltschutz, lokales Engagement und natürlich auch der Umgang mit Mitarbeitern. Das Endergebnis basiert auf einerseits Fakten und journalistischen Recherchen und zum anderen auf den Votes der User.

Gerankt wird alles von Essen bis Finanzdienstleistung.

Das zeigt mal wieder, dass LOHAS-Konsumenten in keiner Weise unterschätzt werden dürfen. Nachhaltiges Getue ohne wahre Absichten wird so schnell entlarvt.

 

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Messe-Performance

Geschrieben von: Steffen Ball Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 16:47 Uhr

So lässt sich Nachhaltigkeit und Ökologie

auch miteinander verbinden... Tolles LiedLächeln

Mehr in diesem Spiegel-Artikel

vor allem das Video lohnt sich!

 

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